Was ist Osteopathie?
Mit ganzheitlichem Blick auf den Organismus
Sanfte, manuelle Behandlung für Körper, Geist und Seele
Die Osteopathie ist ein ganzheitliches Therapiekonzept: Ein Symptom – zum Beispiel eine Bewegungseinschränkung – wird nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang des gesamten Körpers behandelt. Jede Körperregion steht in Verbindung mit dem ganzen Organismus – über Faszien- und Muskelketten, das lymphatische System oder das craniosakrale System. Ein Osteopath konzentriert sich daher nicht nur auf die konkrete Problemzone, sondern geht diesen Zusammenhängen in einer umfassenden Behandlung nach. Dabei kommen vorwiegend sanfte, manuelle Techniken zum Einsatz, die dem Körper Impulse zur Selbstregulation geben.
Osteopathie spricht dabei nicht nur den Körper an, sondern auch Geist und Seele – denn emotionale Faktoren wie Stress oder Angst sind häufig mitbeteiligt an Verspannungen und Blockaden.
Die vier Bereiche der Osteopathie
| Parietale Osteopathie | Bewegungs- & Skelettapparat: Muskeln, Gelenke, Knochen |
| Viszerale Osteopathie | Organe und ihre Wechselwirkungen |
| Craniosakrale Osteopathie | Schädelstrukturen und der craniosakrale Rhythmus |
| Fasziale Osteopathie | Fasziales Bindegewebe im gesamten Körper |

Energetische Osteopathie
Die Begründer des EPOS-Instituts, Brigitte und Walter Salomon, haben den klassischen drei Ebenen der Osteopathie – Körper, Geist und Seele – eine vierte Ebene hinzugefügt: die Energetik.
Neben physiologischen und emotionalen Prozessen wirken demnach auch feinstofflichere Ebenen auf den Organismus ein – etwa das Meridiansystem der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Unser Körper ist von Energiebahnen, den Meridianen, durchzogen, die funktionelle Bereiche versorgen und beeinflussen. Störungen dieses Energieflusses können zu strukturellen Einschränkungen führen.
Ziel der energetischen Behandlung ist es, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen und die manuellen Methoden der Osteopathie zu ergänzen.
Transparenz und Einordnung
Einige der hier genannten Methoden sind der Alternativmedizin zu zuordnen und nicht im schulmedizinischen Sinne wissenschaftlich belegt. Sie werden dennoch seit Jahrzehnten erfolgreich in der Tierosteopathie eingesetzt und ergänzen die klassische Tiermedizin auf sanfte Weise.
Die traditionelle chinesische Medizin – als Ursprung von Techniken wie Akupunktur, Akupressur oder Touch for Health – wird seit über 2.000 Jahren praktiziert und ist auch im deutschen Gesundheitswesen zunehmend anerkannt. Ihr Ansatz unterscheidet sich von der Schulmedizin in einem wesentlichen Punkt: Während diese vorrangig auf der Ebene der Symptome ansetzt, sucht die TCM ganzheitlich nach der Wurzel des Problems.
Heute dürfen wird uns glücklich schätzen beides zu haben – den Erkenntnisreichtum der modernen Medizin und das jahrtausendealte Wissen ganzheitlicher Heiltraditionen. Die osteopathische Behandlung ersetzt keinesfalls die tierärztliche Diagnostik und Therapie. Bei ernsteren und akuten gesundheitlichen Problemen bleibt der Gang zum Tierarzt unumgänglich!


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